Bildung

Die XXI. Bezirksschule wurde am 27. April 1888 für die stark angewachsene Bevölkerung der Friedrichstadt und des benachbarten Löbtaus an der Fröbelstraße 1 - 3 eröffnet. Der Gebäudekomplex bestand aus zwei Haupt- und zwei Nebengebäuden, jeweils für Mädchen und Knaben, sowie einer Turnhalle im Hof. Ab 1910 gab es hier zudem die III. Fach- und Fortbildungsschule, ab 1911 zusätzlich Filialen der 3., 17. und 36. Bezirksschule. Mit der Neugliederung des sächsischen Schulwesens nach dem Ersten Weltkrieg entstand die 3. Volksschule, die nun alle Gebäude gleichzeitig nutzte. Zeitweise war auch eine Dienststelle des Städtischen Kohlenamtes sowie von 1925 bis 1938 eine Berufsschule für Mädchen mit untergebracht. Im Hintergebäude der Fröbelstraße 3 gab es ab 1931 einen kommunalen Kinderhort.

Die Kindertageseinrichtung „Fröbelzwerge" auf der Fröbelstraße 36 liegt am Rande des gründerzeitlichen Wohngebietes Cottaer Straße/Altonaer Straße und ist die einzige Kita in diesem Umfeld. Das Gebäude wurde Mitte der 50er Jahre nach den Plänen der Deutschen Reichsbahn als Kinderkrippe mit großem Wirtschaftstrakt erbaut. Das Gebäude- und die Freiflächen haben eine Größe von 2.953 Quadratmetern.

Die Einrichtung entsprach nicht mehr den modernen Anforderungen. Im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung wurden im Jahr 2003 nur zwingend notwendige Maßnahmen durchgeführt. Für eine komplette Sanierung des Gebäudes standen keine Mittel zur Verfügung. Daher waren  weitere Instandsetzungsarbeiten erforderlich.

Da der Bedarf an Betreuungsplätzen in der Landeshauptstadt Dresden in den vergangenen Jahren enorm anstieg, ist die Kita „Fröbelzwerge" mit einer Platzkapazität für 51 Kinder, davon 15 Krippenkinder, ein wichtiger Standort im Stadtgebiet. Träger der Einrichtung ist das Jugendsozialwerk Nordhausen e. V. Gearbeitet wird nach der Kindergartenpädagogik Friedrich Fröbels. Die Beziehung zur Natur spielt dabei eine besondere Rolle. Jedes Kind hat ein eigenes Beet im Garten, wo es seine Pflanzen aufwachsen sieht.

(Quelle: https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/archiv/dresdenwest/massnahmen-Dresden-West.php#?searchkey=Fr%C3%B6belzwerge)

Foto: A.Warschau 31.01.2020Unsere Schule wurde 1938 zur Ausbildung von Krankenschwestern gegründet. Bereits 1951 erfolgte eine Erweiterung des Spektrums um eine MTA-Schule. Im Jahr 1957 bezog die Schule das heutige Gebäude. In den vielen Jahren ihres Bestehens wurden weitere Ausbildungsgänge etabliert und verschwanden wieder. Heute bilden wir das traditionelle Profil „Pflege" und „Medizinisch-technische Assistenz" aus. An unserer Schule, die vom Städtischen Klinikum Dresden getragen wird, und in den verschiedenen Praxiseinrichtungen engagieren sich über 40 Lehrerinnen und Lehrer für eine gute Ausbildung.

Weil wir an unserem Standort die alte Tradition der Ausbildung in den Verbundkrankenhäusern mit der zentralen theoretischen Ausbildung in der Schule gekoppelt haben, können wir in den Pflegeberufen erfolgreich ausbilden. Im MTA-Bereich halten wir moderne Labor- und Übungsräume vor, arbeiten sehr eng mit verschiedenen Routinelaboratorien, radiologischen Praxen und Abteilungen in Krankenhäusern der Region zusammen und können so auch hier eine fundierte praktische Ausbildung sichern.

Jedes Jahr verlassen ca. 175 Schülerinnen und Schüler der Pflege und ca. 50 Schülerinnen und Schüler der MTA-Berufe unsere Schule mit erfolgreichem Abschluss. Nahezu 100 % der Absolventen finden dann sofort einen Arbeitsplatz oder studieren im Anschluss.

Diesen Erfolg sichern nicht nur die über 40 Lehrerinnen und Lehrer im theoretischen Unterricht an unserer Schule und im praktischen Unterricht in den verschiedenen Verbundkrankenhäusern, sondern auch Honorarlehrerinnen und -lehrer, die den Arztunterricht übernehmen und damit ihr Erfahrungswissen aus der Praxis vermitteln. (Quelle: http://www.medbfs.de)

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