Neu-Altona




Seit Ende Februar 2025 besteht an der Einmündung Altonaer Straße von der Löbtauer Straße ein einseitiges Parkverbot. Die Viertelinitiative hatte sich seit längerem dafür eingesetzt, da hier immer wieder schwierige Verkehrssituationen aufgetreten waren. Einbiegende Fahrzeuge von der Löbtauer Straße mussten bislang oft auf den Gegenverkehr aus Richtung Wertstoffhof warten und blockierten damit zwangsläufig den Verkehr auf der Löbtauer Straße. Das betraf sowohl den Auto-, Straßenbahn- und Radverkehr. Außerdem war eine Einhaltung des Mindestabstands zu Radfahrern (mindestens 1,50 Meter) beim Überholen und Begegnen nicht möglich.
Wir danken den Behörden für die nunmehrige Umsetzung.
Wie die aktuelle Aufnahme (01.03. 2025) zeigt, wird das Parkverbot jedoch noch komplett ignoriert. Wir bitten die Stadtverwaltung, in dieser Übergangsphase entsprechende Kontrollen durchzuführen, damit sich die Autofahrer an die nunmehr geltenden Regeln gewöhnen. (AW)
In seiner Sitzung am 12. 12. 2024 hat der Stadtrat Dresden die geplante soziale Erhaltungssatzung für die Gebiete Dresden-Löbtau/Weißeritzknick und Dresden-Friedrichstadt/Altona ab. Gegen die Satzung stimmten Mitglieder der CDU, der AfD, von "Team Zastrow" und der FDP.
"Das Instrument der Erhaltungssatzung gemäß § 172 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Baugesetzbuch (BauGB) eröffnet Kommunen die Möglichkeit, zur Erhaltung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerung aus besonderen städtebaulichen Gründen Erhaltungssatzungen zu beschließen. Dabei müssen bei der Beurteilung des Erlasses der Satzung zwei Tatbestände überprüft werden: zum einen die Schutzwürdigkeit der gegenwärtig bestehenden Bevölkerungszusammensetzung und zum anderen das Vorhandensein der städtebaulichen Gründe.
In solchen per Satzung festgelegten Gebieten können Aufwertungsprozesse sozial verträglicher und behutsamer gesteuert werden, um so die Wohnbevölkerung vor Verdrängungsprozessen zu schützen. Grundsätzlich sind Mietpreissteigerungen weiterhin möglich. Das städtebauliche In-strument dient nicht dem individuellen Mieterschutz. In Gebieten mit einer Satzung stehen jedoch der Rückbau, Änderungen und Nutzungsänderung baulicher Anlagen unter einem Genehmigungsvorbehalt durch die Stadt." (aus der Begründung der Stadtratsvorlage). Eine vorausgegangene Untersuchung hatte gezeigt, dass in den Gebieten Löbtau/Weißeritzknick und Friedrichstadt/Altona Veränderungsprozesse stattfinden, die städtebauliche Probleme hervorrufen können. Belegt wurde auch, dass für ein Fortdauern und Intensivieren der Veränderungsprozesse ein ausreichendes Aufwertungs- und Verdrängungspotenzial vorliegt und der notwendige Aufwertungsdruck gegeben ist.
Zu der geplanten Erhaltungssatzung hatte es im März 2024 eine Bürgerinformations-Veranstaltung gegeben, über die wir berichteten: 01.03.2024: Info-Veranstaltung zur Sozialen Erhaltungssatzung Friedrichstadt-Altona.
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Dresdner Stadtrat hält die Ablehnung der sozialen Erhaltungssatzung für ein "fatales Signal". "Die Soziale Erhaltungssatzung ist ein wirksames Mittel Mietsteigerungen einzudämmen und sozial durchmischte Quartiere zu erhalten – also genau das, was auch in Dresden häufig gefordert wird. (...) Verdrängung von einkommensschwachen Haushalten aus ihren bisherigen Wohngebieten führt zu sozialen Herausforderungen an anderen Orten der Stadt. Die Schwierigkeiten, die daraus erwachsen sehen wir leider jetzt schon in Dresden. Die Erhaltungssatzung für Löbtau und Friedrichstadt wäre ein Instrument gewesen, das im Entstehen einzudämmen." zur vollständigen Pressemitteilung der Fraktion
Save the date!
Wir laden ein zum Viertelfrühstück am 01. Juni 2024 - voraussichtlch wieder am Spielplatz Altonaer/Behringstraße
Neues Jahr, neues Glück: Wir freuen uns, denn unser Viertel hat nun eine neue Mailingliste, die unseren Austausch erleichtern wird.
Die Mail-Adresse der Mailingliste lautet:
Wer interessiert ist am internen Austausch der Aktiven hier im Viertel (und bestenfalls selbst aktiv werden möchte), kann sich in dieser Mailingliste eintragen. Mails, die über diese Liste verschickt werden, erreichen automatisch alle eingetragenen Mitglieder. Mittels der Liste wird über aktuelle Entwicklungen im Viertel informiert. Natürlich werden alle wichtigen Informationen auch künftig auf dem Internetauftritt veröffentlicht.
Nicht-Mitglieder können ebenfalls Nachrichten an die Liste schicken. Diese Nachrichten werden moderiert, d. h. die Listenbetreiber prüfen sie, bevor sie an alle Mitglieder der Liste verteilt werden.
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(Bild von anSICHThoch3 auf Pixabay)